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technische Betriebe der Stadt Leverkusen AöR

Der Betrieb

Unser Betrieb ist in 4 Sachbereiche aufgeteilt:

  • Reinigung und Unterhaltung
  • Sonderbauwerke
  • Kanalzustandserfassung
  • Indirekteinleiterüberwachung

Kanalunterhaltung

Einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt leistet die Stadt Leverkusen mit ihrer Stadtentwässerung.
Die Verpflichtung der Kommunen, ein Kanalnetz zu errichten und zu unterhalten, ist durch entsprechende Wassergesetze geregelt.
Das Leverkusener Entwässerungssystem ist unterteilt in 338 Abschnitte. Durch ein weitverzweigtes Kanalnetz wird heute das Abwasser gesammelt und zur Kläranlage geleitet. Die Kanalrohre haben einen Durchmesser von 200 bis 3000 Millimeter. Das von der Stadt Leverkusen geführte Kanalkataster wird von der Abteilung Stadtentwässerung verwaltet.

Zuständigkeit des Sachbereiches

Vereinbarungen der Einleitungen von Grund- und Tageswasser bei  Baumaßnahmen (z.B. Ausschachtung, Gründung, Bohrung usw.) (siehe „Hinweise zur Einleitung von Baustellenabwasser)

Technische Daten des Kanalnetzes

Kanalnetzlänge: ca. 672 Kilometer
Begehbar (DN >= 1.200 Millimeter): ca. 58 Kilometer
Nicht begehbar: ca. 614 Kilometer
Mischwasser: ca. 252 Kilometer
Schmutzwasser: ca. 187 Kilometer
Regenwasser: ca. 233 Kilometer
Anzahl der Kanalschächte ca. 18.000
Anzahl Pumpwerke: 40
Anzahl Düker: 9
Anzahl Regenüberlaufbecken: 17
Anzahl Regenklärbecken: 3
Anzahl Regenrückhaltebecken: 2
Anzahl Gaswarnanlage: 1

Einsatzfahrzeuge

3  Wasseraufbereiter
1  Saugwagen
4  Pritschenwagen
1  Laborfahrzeug
2  Kanal-TV-Fahrzeuge
4  Fahrzeuge Pumpwerke

Indirekteinleiterüberwachung

Die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) sind als Betreiber des städtischen Kanalnetzes aufgrund der Betreiberpflichten aus § 18b WHG (Wasserhaushaltsgesetz) und wegen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen verpflichtet, Benutzern der öffentlichen Kanalisation (Indirekteinleiter) Auflage

-  zur baulichen Erhaltung und Betriebssicherheit des Kanalnetzes,
-  zur Sicherheit des Betriebspersonals,
-  zum Schutz des Klärwerks

aufzuerlegen. Die Überwachung dieser Auflagen obliegt dem kommunalen Betreiber (TBL). Die rechtlichen Voraussetzungen sind in der Entwässerungssatzung der Stadt Leverkusen vom 20.12.2005 festgelegt.

Der Sachbereich „Indirekteinleiterüberwachung“ hat die Aufgabe, die Einhaltung von diesen Auflagen zu kontrollieren.

Inspektionskamera
Inspektionskamera
Kamera zur Kanalbefahrung

Zuständigkeit des Sachbereiches Indirekteinleiterüberwachung:

-  Erstellung und Führung des Einleiterkatasters
-  Kontrolle der Abwasserqualität im Kanalnetz
-  Kontrolle des gewerblichen Abwassers (Entnahme und Untersuchung
   von Abwasserproben aus Firmeneinleitungen ins Kanalnetz)
-  Kontrolle der Funktionsfähigkeit von Abwasserbehandlungsanlagen bei
   den Firmen
-  Mitwirkung bei Genehmigungsverfahren vom Umweltamt (Abwasse-
   reinleitungen in die Kanalisation und ggf. Abwasserbehandlungsanla-
   gen) (EWS, §7)
-  Genehmigungen der Abwassereinleitungen aus der Fassadenbehand-
   lung
-  Beratung der der Firmen zum Thema „Genehmigungsfreie Abwasser-
   behandlungsanlagen“ (z.B. Fettabscheider)
   (siehe dazu „Erhebungsbogen für den Bereich „Gastronomie“)