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technische Betriebe der Stadt Leverkusen AöR

Straßeninstandsetzung in Schlebusch: Bauverlängerung im 2. Bauabschnitt – 3. Bauabschnitt beginnt am 05.09.2018

Im Rahmen der Straßeninstandsetzung der Mülheimer Straße / Oulustraße / Bergische Landstraße werden sich die Arbeiten im 2. Bauabschnitt um ca. 1 ½ Wochen verlängern. Mit den Arbeiten im 3. Bauabschnitt wird ab dem 05.09.2018 begonnen. Zu den Umleitungen im 3. Bauabschnitt erfolgt rechtzeitig eine gesonderte Presseinformation.

 

Im Zuge von Straßeninstandsetzungen werden in Leverkusen die Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Asphaltbinderschicht in der Regel auf den oberen 10 cm erneuert. Hierbei wird ebenfalls geprüft, ob sich im Verkehrsraum kleinere Verbesserung bzw. Anpassungen an der Gestaltung des Straßenquerschnittes ermöglichen lassen. Hierzu zählen beispielsweise das barrierefreie Absenken von Gehwegen in Kreuzungsbereichen, der Umbau von Haltestellen des ÖPNV oder das Anlegen von Baumscheiben. Im Bereich der Haltestelle von-Diergardt-Straße sieht die Planung vor, neben dem barrierefreien Umbau mit Buskapsteinen auch den Fahrbereich innerhalb der Haltestelle aufgrund von Straßenschäden zu erneuern. Die vorherige Betonplatte soll hierbei durch Gussasphalt ersetzt werden.

 

Während der Abrissarbeiten der Betonfahrspur der Bushaltestelle, die sich aufgrund einer sehr starken Bewehrung als deutlich schwieriger erwiesen hat als geplant, wurde ersichtlich, dass der Scheitel des vorhandenen Regenwasserkanals in den vorgesehenen Straßenaufbau hineinragen würde. Gemäß den heutigen technischen Standards ließ sich aufgrund dieses Umstandes keine positive statische Berechnung für den vorhandenen Kanal mehr durchführen.

 

Im Ergebnis muss der Kanal auf einer Länge von 45 Metern durch einen Kanal mit einem kleineren Durchmesser ausgetauscht werden, um eine nach heutigem technischem Standard ordnungsgemäße Statik sowie einen regelgerechten Straßenaufbau sicherstellen zu können. Eine in diesem Zusammenhang durchgeführte hydraulische Berechnung hat ergeben, dass der vorhandene Kanal durch einen mit kleinerem Nenndurchmesser ersetzt werden kann. Zusätzlich muss neben den reinen Rohrverlegungsarbeiten ein einbindendes Schachtbauwerk erneuert werden.

 

Derzeit arbeiten die TBL mit Hochdruck an der Ausführungsplanung für die über die reinen Instandsetzungsarbeiten an der Straße hinausgehenden zusätzlichen Arbeiten. Die Durchführung der Arbeiten während des 2. Bauabschnitts ist nicht möglich. Es ist geplant, diese Arbeiten im Rahmen der laufenden oder direkt im Anschluss an die Arbeiten der Straßeninstandsetzung nach dem 4. Bauabschnitt durchzuführen. Da sich der Kanal zum größten Teil in der Busspur befindet, kann der Verkehr zum Zeitpunkt der Instandsetzungsarbeiten im 3. und 4. Bauabschnitt normal an der Stelle vorbei geführt werden.

 

Die Asphaltarbeiten werden in Bereich der Kanaltrasse teilweise ausgespart. Nach derzeitigem Stand wird für die Kanalarbeiten ein Zeitraum von ca. drei zusätzlichen Wochen benötigt. Die Verkehrsführung befindet sich noch in der Planung. Es ist aber nach derzeitigem Stand davon auszugehen, dass dieser einspurig an der Baustelle vorbei geführt werden muss.

 

Die TBL bitten um Verständnis für die anstehenden Arbeiten und den damit einhergehenden Behinderungen.